Weinnachtsmann, Schweinnachtsmann oder Geweihnachtsmann
Warum feiern wir Weihnachten?
40 % der Kinder kennen heute nicht mehr den ursprünglichen Sinn des Weihnachtsfestes. Hier ein nicht ernst gemeinter Erklärungsversuch.
Zu jener Zeit, es war lange vor Harry Potter und Pokemon, setzte der Herr der Ringe mittels dem Raumschiff Enterprise innerhalb von sieben Tagen den Planeten Erde im Weltall aus. Die ersten, die diese neue Weltraumstation bevölkerten, waren die mitgereisten Engel, die sich später zu “No Angels” entwickelten. Es war in der Nacht des 24. Dezember vor über zweitausend Jahren, da nahm die Weihnachtsgeschichte ihren Anfang. Die Engel feierten fröhlich mit Wein die Geburt eines Kindes. Daraus wurde später das sehr beliebte Fest “Weinnachten“. Nach einer unbestätigten Überlieferung waren die Engel so besoffen, dass sie nur so durch den Stall von Bethlehem kugelten. Daran erinnern heute noch die vielen Weihnachtskugeln. Auch die Bezeichnung “Rauschgoldengel” könnte sich auf die legendäre Feier “Fröhliche Weinnachten” beziehen.
Etwas verspätet zum Fest kamen drei Herren aus dem Jet-Set und brachten Weihrauch, Gold und Myrrhe als Geschenke mit. Auch deshalb schenkt man sich heute zu Weihnachten Duftstoffe in Form von Parfum und goldene Schmuckstücke. Dass allerdings drei Adelige meilenweit gehen, um eine arme Familie zu beschenken, dürfte eher ein Weihnachtsmärchen sein.
Bei dieser Weinnachts-Party gab es außer alkoholischen Getränken auch jede Menge Essen. Man aß Lammbraten von den Hirten, die ihre Herde vor dem Stall weideten. Aufgrund unterschiedlichen Deutungen kam es Jahrhunderte später zu differenzierten Ansichten. Während die Juden von einem koscheren Lammbraten berichteten, sprachen die Christen von einem deftigen Schweinebraten und verlegten das Lamm kurzerhand in die Osterzeit. Um ihrer These Nachdruck zu verleihen, tauften sie den bisher gültigen “Weinnachtsmann” einfach in “Schweinnachtsmann” um.
Erst im zwanzigsten Jahrhundert modernisierten Vegetarier und die nordamerikanische Liga der Antialkoholiker den “Schweinnachtsmann” und den “Weinnachtsmann”. Allen voran die Firma Coca Cola, die mit dem roten plüschigen Weihnachtsmann mit dem weißen Wattebart eine Symbolfigur schuf, die den christlichen Hl. Nikolaus verdrängte. Da sich weder Ochs noch Esel vor dem Schlitten dieses Weihnachtsclowns spannen ließen, sprang das Rentier ein. Für viele wurde deshalb der Weihnachtsmann zum “Geweihnachtsmann”. Ob Weihnachtsmann oder Geweihnachtsmann, aufgeklärte Menschen feiern dennoch zu Weihnachten die Geburt Christi.
Kein glückliches Händchen hat der Überlinger Gemeinderat, wenn es um Verkehrsentscheidungen geht. Nun lehnen die Anwohner der Schreibersbildstraße und der Wilhelm-Beck-Straße die Anbindung an den Stadtbus ab. Vielleicht sollte man Bewährtes nicht unbedingt ändern wollen oder vor Entscheidungen eine Umfrage bei den Betroffenen machen.
“Mir macht das Angst”, äußert sich Stadtrat Ritsch zum gestiegenen Schuldenstand der Stadt Überlingen. Grunzo macht es Angst, wie überrascht und blauäugig der Gemeinderat ist und beispielsweise den Realisierungswettbewerb Stadteingang West genehmigt, obwohl bei der Realisierung weitere Schulden von bis zu 40 Millionen auf die Stadt zukommen können. Einen schönen Gruß aus Aulendorf.
Nach diesem Wochenende wird der Sommer-Shuttle-Verkehr zwischen Krankenhaus und Landunsplatz wieder eingestellt. Im Gegensatz zum Vorjahr, als die Innenstadt von Überlingen aufwändig gesperrt wurde, nutzten dieses Jahr relativ wenig Personen diese kostenlose Einrichtung. Nach wie vor will der Stadtbesucher ohne Zeitverlust und Umstände direkt in die Stadt fahren. Abgesehen von den Kosten dieses Verkehrs, die der Steuerzahler trägt, erleiden auch die Stadtwerke Einbußen bei den Parkhausgebühren. Vor diesem Hintergrund sind die Wahlaussagen von bis zu 4 Shuttlestellen der Kandidaten bzw. Exkandidaten Lutz und Becker sehr fragwürdig, wenn man die Verschuldung der Stadt zurück fahren möchte.
Die These, Bürgermeister Lutz schnitt wegen der Politik von OB Weber bei der Bürgermeisterwahl so schwach ab, dürfte nur einen ganz kleinen Teil Wahrheitsgehalt haben. Das siebenjährige Wirken von Lutz hinterließ zu wenige Spuren in Überlingen, und wer nach eigener Aussage “mehr nach innen arbeitet”, muss sich nicht wundern, wenn er wenig Außenwirkung hat.
Gestern versuchte eine Firma mit hohem Aufwand die Glasfassade der Überlinger Therme zu putzen. Dazu kam eigens ein riesiger Spezialkran aus Konstanz, dessen Reichweite anscheinend auch zu gering war. Abgesehen von den Kosten wäre wohl ein Tipp des preisgekrönten Architekten interessant gewesen, wie er sich das Reinigen der Glasfassade zum See hin vorstellt. Grunzos Tipp: Vielleicht mit der Drehleiter der Überlinger Feuerwehr.
Eine Fee bot Ex-Bundeskanzler Gerd Schröder schon zu Lebzeiten die Wahl zwischen Himmel und Hölle an. Nach Besichtigung der beiden Örtlichkeiten war Schröder vom Ambiente der Hölle so begeistert, dass er dem Teufel sagte: “Ich hole nur noch meine Koffer und ziehe morgen ein.” Als er kam, sperrte ihn der Teufel in ein Verließ und er musste bei Wasser und Brot täglich 12 Stunden in einem Kohlekraftwerk malochen. Den Teufel auf die Diskrepanz zwischen Besichtigung und dem tatsächlichen Zustand angesprochen, entgegnete dieser: “Das war vor der Wahl.” Bevor unsere Überlinger OB-Kandidaten ihre Wahlversprechen einlösen können, müssen sie aber erst durch das Fegefeuer des 2. Wahlganges hindurch.
Im ersten Wahlgang zur OB-Wahl in Überlingen beteiligten sich nur 56.5% der wahlberechtigten Bürger. Anscheinend ist den anderen scheißegal, was in ihrer Stadt passiert. Wahrscheinlich sind es die, die nachher ihren Mund am weitesten aufreißen.
Anerkennenswert ist die positive Einstellung zur Stadt Überlingen von Anne Mandausch, die in ihrem Leserbrief von einer Vorzeigestadt und einem wohl bestellten Feld schreibt. Es gibt auch Vorzeigeojekte wie beispielsweise unsere Schulen, das städtische Museum, die Therme, die Promenade oder der schöne Blumenschmuck, aber es gibt auch nicht so gute, wie beispielsweise den Wegzug von Firmen verbunden mit dem Verlust an Arbeitsplätzen, Villensterben, “nachverdichtete” Bauwerke oder eine nicht gelungene Verkehrsführung. Auch wenn man positiv zu unserer Stadt steht, darf man ruhig konstruktive Kritik üben, denn das Bessere ist der Feind des Guten.
“Hier wurde schon immer schwarz gewählt.” Damit meinte Oswald Metzger, Neu-CDU-ler, die Wähler im Bodenseekreis. Na, ganz so schwarz würde ich es nicht sehen, denn dieser Ausspruch trifft eher auf Ulm zu. Mir sagte einmal ein angesehener Ulmer Bürger: “Wenn Du in Ulm einen Kohlensack vor die Tür stellst, dann wird dieser gewählt, weil er schwarz ist.” Hoffentlich denken einige CDU-Delegierte am Freitag bei der Wahl im Überlinger Kursaal nicht: “Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihren Metzger selber”, denn bei einer Nichtwahl käme Metzger vielleicht auf den Gedanken, sich bei der möglichen Stichwahl als OB in Überlingen zu bewerben.